Aktuelles
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14.09.2011

Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und des Schwarzarbeitbekämpfungsgesetzes seit 30.07.2011 in Kraft

Mit der Gesetzesänderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) zum 30.07.2011 wurden nach der letzten Änderung vom 28.04.2011 weitere Vorschriften aufgenommen, um die Lohngleichheit von Leiharbeitnehmern und Stammarbeitnehmern zu sichern und einen Missbrauch von Arbeitnehmerüberlassung durch ausländische Zeitarbeitsfirmen zu unterbinden.

Besondere Beachtung sollten die §§ 16 - 19 AÜG finden. In diesen neuen Vorschriften wurden die Mitwirkungs- und Meldepflichten sowohl für Entleiher als auch Verleiher erheblich modifiziert und der Katalog möglicher Ordnungswidrigkeiten gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz erheblich erweitert. Verstöße gegen das AÜG können je nach Art und Schwere des Verstoßes mit Geldbußen bis zu fünfhunderttausend Euro geahndet werden.

Da auch die Behörden im Sinne einer effektiven Bekämpfung illegaler Beschäftigung und missbräuchlichen Arbeitnehmerüberlassung immer enger zusammenarbeiten, kann Verleihern wie Entleihern in deisem Bereich nur zur Sorgfalt geraten werden.


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